Geruchsimmissionsprognose

Berechnungsergebnisse der Geruchsimmissionsprognose für das Umfeld einer emittierenden Anlage in unebenem Gelände

Geruchsimmissionsprognosen werden in der Regel mit dem PC-Programm AUSTAL2000 unter
Beachtung der Richtlinie VDI 3783 Blatt 13 (Qualitätssicherung in der Immissionsprognose) durchgeführt. Das Programmsystem AUSTAL2000 berechnet die Ausbreitung von Schadstoffen und Geruchsstoffen in der Atmosphäre und ist eine Umsetzung des Anhang 3 der TA Luft. Das dem Programm zugrundeliegende Modell ist in der Richtlinie VDI 3945 Blatt 3 beschrieben. Die Umrechnung auf Beurteilungsflächen, wie sie in der Geruchsimmissions-Richtlinie (GIRL) festgelegt sind, erfolgt mit Hilfe des Programms AUSTAL2000G.

Eingabedaten für die Geruchsausbreitungsrechnung sind die

  • Emissionsmassenströme der Geruchsquellen (Geruchsstoffströme)
  • Quellparameter wie Emissionshöhe, Kamindurchmesser oder Abluftgeschwindigkeit
  • Meteorologische Daten entweder als Häufigkeitsstatistik von Ausbreitungssituationen oder als meteorologische Zeitreihe
  • Bei komplexem Gelände ein digitales Geländemodell
  • Weitere Modellparameter wie z. B. die Bodenrauhigkeit

Im Ergebnis erhält man Zahlenwerte der Geruchsstundenhäufigkeit, die meist auf sog. Beurteilungsflächen über einem Kartenhintergrund dargestellt werden, um sie direkt mit den Immissionswerten der GIRL vergleichen zu können.

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