Verschattungsgutachten

Wir erstellen Gutachten für Verschattungen und Schattenwurf durch Bäume, Einzelgebäude, Hochbauten und Gebäudekomplexe. Grundlage sind bereits bestehende oder im Auftrag erstellte drei-dimensionale Gebäudemodelle für den Bestand und die Planung. Nach DIN 5034 sind im Regelfall für die beiden Stichtage, den 17. Januar und den 21. März, die Besonnungsstunden für Bestand und Planung zu ermitteln und mit der empfohlenen Besonnungsdauer zu vergleichen. Die Ergebnisse der Berechnung werden direkt an den zu untersuchenden Gebäudefassaden oder Fenstermitten graphisch einander gegenübergestellt sowie numerisch minutengenau ausgewiesen.

Berechnete Besonnungsstunden an der nach Süden orientierten Fassade eines Mietshauses für den 17. Januar – die Verschattungswirkungen werden hier durch ein geplantes südlich gelegenes Gebäude hervorgerufen

Die Verschattung durch Bäume wird nach Maßgabe ihrer Größe und mit Berücksichtigung der jahreszeitlich wechselnden Belaubung berechnet.

Grundsätzlich lassen sich im Rahmen eines Schattengutachtens bzw. einer Besonnungsstudie auch Bewölkungsdaten berücksichtigen, wodurch genauere Aussagen zu den tatsächlichen Verschattungs- bzw. Besonnungszeiten möglich sind. Im Regelfall werden die Verschattungswirkungen jedoch nach den Vorgaben der DIN 5034 für ständig unbewölkten Himmel auf der Grundlage der geographischen Breite und Zeitzone des Gebäudestandortes berechnet. Die zeitliche und räumliche Auflösung der Verschattungsberechnung richtet sich hierbei nach dem geforderten Detaillierungsgrad der Untersuchung.

Die Verschattung durch Bäume wird nach Maßgabe ihrer Größe und mit Berücksichtigung der jahreszeitlich wechslenden Belaubung berechnet.

 

 

Grundsätzlich lassen sich im Rahmen eines Schattengutachtens bzw. einer Besonnungsstudie auch Bewölkungsdaten berücksichtigen, wodurch genauere Aussagen zu den tatsächlichen Verschattungs- bzw. Besonnungszeiten möglich sind. Im Regelfall werden die Verschattungswirkungen jedoch nach den Vorgaben der DIN 5034 für ständig unbewölkten Himmel auf der Grundlage der geographischen Breite und Zeitzone des Gebäudestandortes berechnet. Die zeitliche und räumliche Auflösung der Verschattungsberechnung richtet sich hierbei nach dem geforderten Detaillierungsgrad der Untersuchung.

Neben den beiden vorgenannten Stichtagen wird die Besonnung auch für andere Beurteilungszeiträume wie das ganze Jahr, die Winter- oder Sommerperiode etc. prognostiziert. Die Ausweisung von jährlichen Besonnungsstunden an beurteilungsrelevanten Fassaden oder Fenstern wird häufig dann gefordert, wenn eine generelle prozentuale Minderung der Verschattungszeiten infolge eines Vorhabens gefragt ist oder die nach DIN 5034 empfohlenen Besonnungsstunden bereits im Bestandszustand unterschritten sind.

Farbkodierte Ergebnisdarstellung der prognostizierten jährlichen Besonnungsstunden. Blick aus südwestlicher Richtung auf das 3D-Gebäudemodell einer innerstädtischen komplexen Wohnbebauung

Im Zuge der ständig zunehmenden innerstädtischen Verdichtung ist die Besonnungsstudie oftmals unverzichtbar, um bei stadtplanerischen Alternativen eine optimale Lösung der Belichtungsverhältnisse zu finden. Durch die Nachverdichtung zur Schaffung neuen Wohnraums wird einerseits die Besonnungssituation in der Regel verschlechtert; andererseits sind die Anforderungen der Landesbauordnungen und der DIN 5034 an ausreichende Belichtung und Besonnung zu berücksichtigen.  Bei der sachgerechten Abwägung dieser widerstreitenden Gegebenheiten ist die Besonnungsanalyse unter Berücksichtigung von Planungsvarianten ein entscheidenes Instrument.

 

 

Hinsichtlich der Beurteilung von Verschattungswirkungen gibt es weder verbindliche regulative Vorgaben noch planungs- oder bauordnungsrechtlichen Festlegungen. Ob eine Verschattung als unzumutbar und/oder rücksichtslos zu werten ist, das heißt, die Frage nach der Zumutbarkeit der Verschattungswirkung, wird unterschiedlich meist anhand allgemeiner Anforderungen der Bauordnung sowie vergleichbarer Fälle von Behörden und Gerichten beantwortet.

Abstandsflächen:

Auch die Einhaltung von Abstandsflächen stellt nicht  in jedem Fall sicher, dass keine erheblichen Verschattungen im Umfeld des betreffenden Gebäudes auftreten können; denn nicht nur die Wandhöhe, sondern auch die Lage und Details der Kubatur der Gebäude bestimmen die Verschattungsdauer am Beurteilungsort. – Andererseits muss eine Überschneidung von Abstandsflächen nicht unbedingt zu einer Beeinträchtigung gesunder Wohn- und Arbeitsverhältnisse führen, da die damit verbundenen Verschattungswirkungen unerheblich sein können.

In der Regel wird eine Bewertung der berechneten Verschattungs- bzw. Besonnungszeiten anhand der Norm DIN 5034-1 vorgenommen, die in mindestens einem Wohnraum für den 17. Januar mindestens 1 Stunde und für die Tag- und Nachgleiche (21. März) mindestens 4 Stunden empfiehlt. Die Tageslichtnorm DIN EN 17037 enthält weitergehend Bewertungsverfahren, Kriterien und Hinweise zur Tageslichtqualität.

In dichter innerstädtischer Dreiseiten- oder Blockrandbebauung sind diese empfohlenen Besonnungszeiten jedoch oft schon in der Bestandssituation unterschritten, so dass bei der Beurteilung einer Planungssituation weitere Ergebnisgrößen der Besonnungsprognose erforderlich sind. Hier wird überwiegend die ganzjährige Besonnungszeit an den untersuchten Fenstern und ihre prozentuale Minderung durch das Bauvorhaben herangezogen. Ansatzweise sind Beurteilungsmaßstäbe für eine prozentuale jährliche Minderung der Besonnungsdauer durch die Rechtsprechnung festgelegt worden.

Der Tageslichtquotient (daylight factor DL) ist ein Maß für die Versorgung von Räumen mit Tageslicht; er gibt das Verhältnis der Beleuchtungsstärke im Raum zur Beleuchtungsstärke draußen bei bedecktem Himmel an. Für Arbeitsräume gibt es Vorschriften (Arbeitsstättenverordnung ArbStättV / Technische Regeln für Arbeitsstätten ASR A3.4), welche die Einhaltung bestimmter Tageslichtquotienten fordern. Auch für Wohnräume kann die Ermittlung des Tageslichtanteils sinnvoll sein, wenn z. B. an der Nordfassade eines Wohnhauses zwar kein direktes Sonnenlicht einfällt, jedoch durch Baumaßnahmen eine Verdunkelung des betreffenden Raumes zu erwarten ist. In einer Gegenüberstellung der Tageslichtverteilung in der Fensterebene des Raumes vor und nach der Baumaßnahme können die verdunkelnden Auswirkungen quantifiziert werden.

Wir bieten Ihnen:

  • Erfassung der Verschattungssituation im kostenlosen Erstgespräch
  • Unkomplizierte Auftragsannahme
  • Kompetente Beratung aufgrund langjähriger Erfahrung
  • Zügiges Abarbeiten von Aufträgen mit leistungsfähigen PC-Simulationsprogrammen
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eINSATZPRAXIS – BEBAUUNGSPLAN – GEBÄUDEBEWERTUNG/ STADTPLANUNG

Die Begutachtung von Verschattungswirkungen wird vorwiegend im Zusammenhang mit Um- oder Neubauten, bei der Aufstellung von Bebauungsplänen (B-Plan-Verfahren) in der Bauleitplanung, bei der energieeffizienten Stadtplanung, im Bereich der Gebäudebewertung (Wertminderung der Immobilie durch Verschattungen) und zur Untersuchung der Verschattungsverhältnisse bei Anwohnerbeschwerden in Auftrag gegeben. Auch bei Erweiterungsvorhaben, beispielsweise der Aufstockung eines Gebäudes um ein Vollgeschoss bzw. ein Staffelgeschoss oder dem teilweisen Ausbau von Dachgeschossen, werden Belichtungsgutachten immer häufiger beauftragt, um an sensiblen Orten bzw. Nutzungen wie (Dach)Terrassen oder Balkons die Minderung der Besonnungsdauer zu ermitteln. Die Verschattungsanalyse liefert gleichfalls wertvolle Hinweise, wenn es im Rahmen von Planvorhaben darum geht, eine möglichst hohe Besonnung der eigenen Fassaden sicherzustellen (Eigenverschattung).

GUTACHTER

Als Gutachter für gebäudebedingte Verschattungen erarbeiten wir seit Jahren im Auftrag von Architektur- und Planungsbüros, Behörden, Gerichten und privaten Auftraggebern Schattengutachten und Besonnungsstudien. Die Beschattungsgutachten bzw. Besonnungsgutachten werden auf Grundlage der 3D-Gebäudemodelle, Lagepläne, Grundrisse, genauen Standortkenntnisse etc. mit einem validierten Prognosemodell erstellt.

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Sie erreichen uns unter: +49(0)30 34703800 oder schreiben Sie uns einfach eine E-Mail.